Die Künstler, Gruppen und Chöre

der aktuellen Konzertreihe 2009/2010

 

4. September

The Chancers

Die fünf Musiker der „Chancers“ teilen die Liebe zur traditionellen irischen Musik. Jeder einzelne spielt sein Instrument virtuos; gemeinsam ergänzen sie sich in dichten Arrangements und großer Spielfreude. Die Musik lässt die Uhrzeit vergessen und erst nach der Zugabe realisieren, dass man sich weder auf der grünen Insel noch in den Highlands befindet. Zu einem ganz kleinen Teil mag das auch daran liegen, dass es nur zu diesem Konzert in der Konzertpause irisches Bier gibt.



2. Oktober

Gospelboat

Gospelboat befindet sich bereits seit 1990 auf musikalischer Reise. Unter der Leitung von Heiko Rahf hat sich der Chor in dieser Zeit durch über 280 Auftritte (nicht nur in Norddeutschland) und mittlerweile vier erschienene CD’s in der Gospelszene einen Namen gemacht

In den zurückliegenden Jahren ist das Repertoire anspruchsvoller geworden; die Sänger proben ständig an neuen Stücken. Sie singen die Gospels und Spirituals in der jeweiligen Originalsprache. Diese ist überwiegend Englisch, gelegentlich aber auch Afrikanisch. Gospel bedeutet „Frohe Botschaft“. Diese besinnlichen oder mitreißenden Stücke haben häufig eine tiefgreifende Wirkung auf das Publikum und auf den Chor. Durch diese Wechselwirkung zwischen Chor und Publikum entsteht oft eine intensive, fast euphorische Stimmung.


6. November

Telemann-Ensemble

Das Telemann-Ensemble ist in Tungendorf bei Neumünster beheimatet. Das Kammerorchester befasst sich vor allem mit Werken der Barockzeit. Aber auch frühere Kompositionen und solche der Klassik und des 20. Jahrhunderts werden gespielt. Bei regelmäßigen Auftritten vor allem im Raum Neumünster sorgt das Telemann-Ensemble durch eine Mischung von Solokonzerten, Orchesterstücken und Kammermusik für eine abwechslungsreiche Programmgestaltung.

Regelmäßig sind auch Solosänger, Chöre oder Instrumentalisten zu Gast.


4. Dezember

Trio Schmarowotsnik

Schmarowotsnik von der Kieler Klesmer-Band „Di Chuzpenics“ spielen Klesmer und so. Wenn sich Oboe, Geige und Quetsche um- und miteinander verschlingen, sich necken und gemeinsam toben; wenn rumänische Klagelieder, ungarische Wirbeltänze, russische Walzer und polnische Trampelpolkas erklingen; wenn jiddische Musik, bodenständig unverstärkt und gewürzt mit einer gehörigen Portion Chuzpe, auf die Bühne gebracht wird: dann ist das Trio Schmarowotsnik am Werk, das Klesmer und seelenverwandte Klänge aus der weiten Welt miteinander vermischt. Und Chuzpe – feinsinnige Dreistigkeit – ist die Würze in dieser Mischung.